The Crew: Großes Spiel mit großem Potential

Veröffentlicht am 30 Aug 2014 - 1:04pm von Christian Rogge
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The Crew ist ein Open-World Racing Game – und macht seinem Namen alle Ehre. Wir haben die zweite Betawelle zusammen angespielt und präsentieren euch in dieser KurzReview unsere Resultate. Spoiler: Scheiße, ist die Karte riesig!

 

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Das erste Mal ist The Crew uns auf der Gamescom 2013  am Ubisoftstand aufgefallen. In einem 60.000$ Fahrsimulator, inklusive 3 Bildschirmen, Lenkrad, Schaltung etc., der jeden noch so kleinen Ruck aus dem Spiel auf den Spieler übertragen hat, hatten wir die Möglichkeit, das Spiel erstmals anzuspielen. Es wirkte auf uns wie ein, zwar nicht gerade schlecht gemachtes, aber trotzdem „normales“ Rennspiel.

Jedoch viel uns damals schon die tolle Grafik und der Detailreichtum auf, mit dem die Straßen, Wege und Strände, über die wir fuhren, gestaltet waren. Es war zwar ein großer Spaß, da Rennspielfans in unserer Redaktions jedoch eher rar gesät sind, verloren wir das Spiel wieder aus den Augen.

Ein Jahr später, erneut auf der Gamescom, kamen wir durch Zufall während einer Präsentation von The Crew am Ubisoftstand vorbei und – Halleluja! – haben die da Versprechungen gemacht: Die ganzen Vereinigten Staaten, befahrbar, von Miami nach Seattle, und das im Multiplayer. Das hat dann doch unsere Aufmerksamkeit erweckt und wir waren froh, mit der zweiten Beta nun endlich Zugang zu diesem Open World Kracher zu bekommen.

 

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Der Start in eine neue bekannte Welt

Die Beta beginnt mit einigen Pflichtrennen, an deren Ende man dann sein erstes eigenes Auto bekommt. Außerdem führen sie in die Story ein, die wir an dieser Stelle nicht spoilern wollen. Allerdings sieht man schon am ersten Rennen, dass dieses Spiel Großes vor hat: Man flieht vor der Polizei in einem Geländewagen querfeldein über Stock und Stein. Während der Schlamm kiloweise spritzt fahren wir über eine Weide, wobei ängstliche Pferde vor unserem Auto fliehen, und durch eine Art kleinen Sumpf mit mannshohen Gräsern, durch die man die untergehende Sonne durchscheinen sieht. Inszenierung: 1+ mit Sternchen! Absolute Topklasse!

Das erste was wir nach den kurzen Einführungsmissionen, die Voraussetzung für die offene Welt sind, gemacht haben: Erstmal die Karte öffnen. Und verdammt noch eins, die Leute am Stand von Ubisoft haben nicht gelogen. Wir starten in Detroit, wo auch unser Hauptquartier steht, in welchem wir unser Auto mit freigeschalteten Modifikationen ausrüsten und vieles mehr können.

Um diese Freizuschalten gibt es zwei Möglichkeiten: Missionen mit einer Mindestpunktzahl abschließen oder sie beim Autotuner für viel Geld kaufen. Auch wenn es in der Beta erstmal nur visuelle Upgrades zu kaufen gab, ist uns wie vielen anderen Testern aufgefallen: Sowohl die Mods als auch die Fahrzeuge sind schweineteuer! Also sollte man sich gut überlegen, was man sich nun kauft, denn so schnell kommt man nicht an so viel Knete.

 

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Die angesprochenen Missionen gibt es einmal verbunden mit der, bis zu dem Punkt an dem wir gespielt haben, packenden Story und einmal in der Welt verteilt. Während die Erstgenannten an bestimmten Locations angesiedelt sind und größtenteils „normale“ Rennen beinhalten, sind Letztere simpler angelegt und werden einfach damit ausgelöst, indem man durch ein angezeigtes Missionstor fährt. Diese sind auf der ganzen Welt verteilt, auf der Straße, im Wald, am Strand…

Man stößt ständig auf eine Slalom-Herausforderung, eine Speedchallenge oder andere spontane, relativ einfach, quasi wortwörtlich „im Vorbeifahren“, zu erledigende Aufgaben, bei denen dann auch immer was raus springt. Dieses System gefällt uns sehr gut, gerade weil wir einfach überall die Möglichkeit, aber nirgendwo den Zwang haben eine Aufgabe anzunehmen. Schon mal ein großes Lob dafür!

 

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Christian Rogge

Neben Schule, Freunden und Sport gibt es oft nur wenig freie Zeit. Den Teil davon, den ich gerade mal nicht verzocke, stecke ich in Artikel und andere Website-Arbeit. Als Co-Portalleiter sind mir, wie Niklas, konstruktive Kritik, sowohl was die Artikel, als auch die Website an sich anbelangt, immer willkommen. Deshalb: erst kommentieren, dann weiter surfen!

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