Zu Besuch bei Headup Games: Typoman

Veröffentlicht am 22 Aug 2014 - 5:36pm von Axel Dockhorn
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Im letzten Artikel habe ich euch Tristoy näher gebracht. Während sich dieses Spiel allein auf Koop-Action bezieht, gibt uns „Typoman“, das zweite mir vorgestellte Spiel, einen Einblick in das neue Singleplayer Spiel von Headup Games. Wie wir mit Sprache Spaß haben und von einfachen Wörtern in die Irre geleitet werden können, erzähle ich euch jetzt.

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Leider ist die Zeit, die man bei so einem Termin hat nicht unbegrenzt. Die Spielzeit von Tristoy war vorbei und ich war schon gespannt auf das nächste Spiel, dass mir vorgestellt werden sollte.

Headup Games stellte mir „Typoman“ vor, das Poster, welches ihr oben sehen könnt, hing an der Wand und gab mir schon mal einen ersten Eindruck in die trübe Welt der Buchstaben.

Wir starten das Spiel als ein O. Richtig gehört, in Typoman besteht die Welt aus lauter Buchstaben. Und wir sind halt ein O. Und wie es die Form eines Os halt so zulässt, kullern wir erst einmal eine Runde durch die Welt von Typoman, die von einer düsteren Stimmung umgeben ist. Das 2D Spiel setzt nicht auf berauschende Grafik, mit minimalen Formen und Gebilden aus Buchstaben erschafft es zusammen mit den überwiegenden Braun und Schwarztönen eine Atmosphäre, die etwas an ein abgemildertes Limbo erinnert. Angenehm ist dabei, dass man nicht das Gefühl hat, eine Limbo Kopie zu spielen. Die Zeichnungen haben einen eigenen Charakter und bilden einen neuen Look.

Auf unserer Reise, die aufgrund unserer Form erst einmal durch angestrengtes Berge hochrollen und danach lustiges runter kullern besteht, rollen wir an Bergen aus aufgehäuften Buchstaben vorbei, die einen leblosen und traurigen Eindruck machen. Nach den ersten kleinen „Rätseln“ die daraus bestehen, zum Beispiel eine Brücke aus einem Strich zu bauen, sehen wir den Buchstaben E in der Gegend rumliegen. Es gehört zu dem Satz „Evolve to Solve“. Dieser Satz scheint nicht dagegen zu haben, dass wir den Anfangsbuchstaben auf unsere Reise mitnehmen, deswegen borgen wir ihn uns einfach mal aus. Wir haben nun einen Kopf und einen Körper, jedoch keine Beine, deswegen dürfen wir uns erst einmal hüpfend weiter fortbewegen.

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Das Hüpfen ist zwar eine Abwechslung zum Kullern, doch schnell kommen wir nicht voran. Da entdecken wir in der Ferne das Wort „Hurry“. Da uns dies ganz gut entgegen kommt, schnappen wir uns das H als schicke Beinchen. Im weiter rennen schnappen wir uns noch 2 rs als Arme und können uns den schwierigeren Rätseln widmen. Neben einfachen Jump n Run Einlagen erwarten uns auch fiese Überraschungsmomente, so dreht sich ein „Part“ um die eigene Achse, erschlägt uns und wir sehen es nur noch umgedreht als Trap da stehen. Auch wenn man gute Englisch Kenntnisse hat wird man in solchen Momenten kalt erwischt, nur die wenigsten können solche Fallen beim ersten Mal durchschauen

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Am Ende der Spielzeit treffe ich auch noch auf 2 Gegner. Den einen kleineren können wir schnell besiegen, indem wir das Wort „open“ zusammenstellen, um eine Passage zu öffnen. Geht er dadurch müssen wir das Wort schnell wieder auseinandersetzen, um ihn zu zerquetschen.

Ganz zum Schluss sehe ich noch einen riesigen Gegner, der aus lauter Buchstaben besteht. Ob dieser der Endgegner des Spiels ist, ist noch unklar…

Spieler, die Limbo geliebt haben und auf knifflige Rätsel spielen, sollten unbedingt mal bei Headup Games vorbeischauen. Was mir noch sonst vorgestellt wurde, werdet ihr in nächster Zeit lesen, wenn es weitergeht mit „Zu Besuch bei Headup Games“.

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