Zu Besuch bei Headup Games: Onikira

Veröffentlicht am 9 Sep 2014 - 3:53pm von Axel Dockhorn
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Onikira, ein weiteres spiel, dass von Headup Games gepublished wird, entführt uns in das feudale Japan, in dem wir in 2D die Möglichkeit haben, Dämonen und fliegenden Totenköpfen in den Hintern zu treten.

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Nachdem ich mich in Tristoy durch ein riesiges Gefängnis kämpfen und die triste Welt von Typoman erkunden konnte, werde ich nun in Onikira, dem dritten Spiel, welches ich für euch auf der Gamescom bei Headup Games anspielen konnte, in das feudale Japan. Das Spiel ist in 2D gehalten und hat durch den besonderen Zeichenstil eine ganz eigene Atmosphäre.

Is man  im Spiel erstmal angekommen geht es dann auch direkt los. Mit einem Schwert bewaffnet ziehen wir gegen die Dämonen in die Schlacht und müssen uns erstmal die Steuerung aneignen. So können wir normal mit unserem Gegner am Boden kämpfen, doch haben wir auch Angriffe, die unsere Dämonen Freunde in die Luft werfen können. Sind sie dort erst einmal gelandet, wird es für uns wesentlich einfacher sie zu zerschnetzeln. Der Gegnertyp, den ich kennen lernen durfte war in der Luft ziemlich hilflos, so war ein durchkommen mit dieser Taktik fürs erste Risiko frei. Natürlich muss man aufpassen, dass man wenn man gerade in der Luft ist nicht direkt in eine Gegnerhorde oder in einen brennenden Heuwagen fliegt, doch die Steuerung ist gut ausgereift und hilft uns bei dieser Problematik.

Haben wir die ersten Zweikämpfe mit den Ghulartigen Kreaturen hinter uns, dürfen wir uns in Kämpfen mit mehreren Gegnern beweisen. Die Tatsache, dass man sich in der Version, in der ich spielte, noch nicht heilen konnte, gibt einen natürlich einen Anstoß dazu, so fehlerfrei wie möglich zu spielen. Wie das Heilungssystem aussehen wird, werden wir in späteren Versionen oder spätestens zum Release sehen.

Aber es bleibt natürlich nicht so einfach, die Gegner nacheinander in die Luft zu werfen und auszuradieren. Als wir in einer Stadt ankommen, die von Dämonen angegriffen wird, werden wir schon von fliegenden Totenköpfen begrüßt. Diese können uns mit Fernangriffen zusetzen die zwar nicht schnell und unvorhersehbar sind, jedoch wenn man von anderen Dämonen am Boden eingekesselt ist auch mal ganz gut weh tun können. Die Entwickler schaffen so ein gutes Kampferlebnis, wollen wir uns zuerst die Bodeneinheiten vorknöpfen und uns Sicherheit am Boden verschaffen oder doch lieber uns erst um die Gefahr aus der Luft kümmern?

Gegen Ende der Spielzeit (Naja, eher so weit, wie ich mit meinem Lebensbalken gekommen bin) sehen wir im Hintergrund noch einen großen Dämonen laufen, der der erste Boss des Spiels sein wird.

Onikira bietet auf jeden Fall eine neue Herausforderung an Fans von Beat´em up Games. Der Schwierigkeitsgrad ist schön hoch, aber immerhin noch machbar, so werden Neulinge und Erfahrene in diesem Genre gleichermaßen Spaß haben. In dieser Version konnte ich zwar nur mit dem Schwert spielen, so können wir uns in der Vollversion auf 4 verschiedene Waffentypen freuen.

Natürlich werden wir euch auch zukünftig mit Neuigkeiten über Headup Games und den neu vorgestellten Spielen auf dem laufendem halten.

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