Review – Randal’s Monday: Gefangen in der Hölle des Montags

Veröffentlicht am 8 Nov 2014 - 11:46am von Niklas Michalik
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Niemand mag ihn, alle hoffen, dass er so schnell wie Möglich vorbei geht und trotzdem ist der jede Woche wieder da. Richtig, die Rede ist natürlich vom Montag. In Randal’s Monday dürfen wir jeden Tag einen Montag erleben, denn unser Protagonist Randal ist durch einen Fluch im Montag gefangen und erlebt den selben Tag immer und immer wieder, bis er seine Fehler rückgängig gemacht hat. Wie diese verrückte Geschichte umgesetzt wurde und was das Spiel euch bieten kann, erfahrt ihr in unserem Test.

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Kleptomane, Soziopath und der schlimmste Kumpel den man sich vorstellen kann – Das sind also wir: Randal Hicks. Im neuen Point-and-Klick-Adventure von Daedalic Entertainment dreht sich alles um den verfluchten Tag: Den Montag. Verflucht ist hierbei sogar das richtige Stichwort, denn in Randal’s Monday sind wir durch einen Fluch im Montag gefangen und müssen ihn immer wieder durchleben, bis wir unsere Fehler ausgeglichen und unser Leben in den Griff bekommen haben. Vollgepackt mit Geek – und Popkulturreferenzen entwickelte Nexus Games eindeutig eines der unterhaltsamsten Adventures auf dem Markt. Warum? Das möchten wir euch nun erklären.

 

Humorvoll und dazu vollgeladen mit Anspielungen 

Randal’s Monday lebt von seinen zahlreichen Anspielungen auf Filme, Serien und Spiele aus den 90ern und den frühen 2000ern. Bereits vor dem Start des Spiels dürfen wir auswählen, ob wir die Oldschool-Variante, wie wir sie aus den alten Lucas Arts Adventures kennen, oder Newschool Steuerung verwenden wollen, welche uns im Grunde nur einen weiteren Klick beim Ausführen einer Aktion erspart. Im Spiel angekommen erfahren wir in einer Kneipe im Gespräch mit unserem Kumpel Matt und seiner Verlobten Sally, dass diese bald auch heiraten möchten. Während Sally sich kurz zur Bar begibt, zeigt uns Matt seinen Ehering für Sally, welchen er für wenig Geld von einem Obdachlosen erstanden hatte. Matt erklärt uns, dass der Ring unglaublich wertvoll ist und er ihn nur so günstig bekommen konnte, weil der Obdachlose meinte, er sei verflucht. Etwa 10 Bier und 100 Anspielungen auf Serien später verlässt Matt die Kneipe um sich zu übergeben. Als guter Freund folgen wir Matt natürlich um ihn aufzuheitern und lassen nebenbei seine Brieftasche (inklusive Ehering), welche ihm auf dem Weg aus der Tasche gefallen ist, mitgehen. Am nächsten morgen erwachen wir als Randal in unserem Zimmer und beginnen den schlimmsten Montag unseres Lebens zu durchleben: Erst will unser Vermieter die letzten 3 Monatsmieten haben, dann erzählt uns ein Penner, dass wir verflucht seien, dann verlieren wir auch noch unseren Job, verkaufen Matts Ehering für einen riesigen Haufen Geld  und erfahren dann, dass Matt sich umgebracht hat. Was macht nach so einem Tag mehr Spaß, als ihn nochmal zu durchleben? Völlig fertig wachen wir am nächsten morgen auf und verlassen das Haus, bis wir bemerken, dass fast alles genauso wie am Vortag ist. Der einzige Unterschied ist in unserem Inventar zu finden: Es gibt keinen Ring, nur einen riesigen Haufen Geld. Wir erfahren, dass anscheinend schon wieder Montag ist und durchleben somit einen weiteren Montag mit völlig neuen Ereignissen. Mehr möchten wir euch an dieser Stelle nicht verraten. Spielt Randal’s Monday am besten selbst und genießt die zahlreichen Anspielungen auf Monkey Island, Ghost Busters, Zelda, Marvel und die vielen weiteren Spiele, Serien und Filme.

 

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