Review – Space Engineers: Volle Fahrt in den Weltraum

Veröffentlicht am 9 Nov 2014 - 6:36pm von Axel Dockhorn
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Über eine Millionen Spieler haben nun schon den Early Access von Space Engineers angespielt. Ab dem 13. November geht auch die Limited Edition auf Deutsch endlich in den Handel. Was euch im Weltall alles so erwarten kann, zeigen wir euch in unserer Review.

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Bevor wir aber ins Weltall abheben, steht natürlich erst einmal die Frage im Raum: „Space Engineers, was ist das überhaupt?“

Space Engineers ist ein Sandbox Spiel der Entwickler Keen Software House. Das ziemlich umfangreiche Spiel lässt sich eigentlich in drei Teilbereiche aufteilen: Crafte, Baue und halte Instand. Kommt einem bekannt vor und erscheint einem im ersten Moment von anderen Spielen abgekupfert. Im ersten Moment. Das ganze fröhliche Bauen spielt sich nämlich im Weltall ab, und das bringt mehr Aufgaben mit sich, als man im ersten Moment denkt. So mussten wir uns in Spielen wie Minecraft oder Terraria niemals Gedanken um die Schwerkraft machen, und damit verbunden auch keine Gedanken, wo überhaupt oben und wo unten ist. Dazu aber später noch mehr.

Generell gibt es drei verschiedene Gebilde, die wir errichten können: Platformen, kleine Schiffe, Große Schiffe. Während die Platformen stationär sind und als Ausgangsbasis für Expeditionen gilt, können wir in unseren Raumschiffen durch den unendlichen Weltall düsen. Das kann man auch wörtlich nehmen, denn Space Engineers ist gleichzeitig auch ein open-world Spiel. In den Spieleinstellungen können wir unsere Welt von 10 Km Durchmesser bis ins Unendliche ausdehnen. Wenn ihr im Besitz eines älteren Computer Models seit, ist auch auf euch Rücksicht genommen: Neben der möglichen Einstellungen der Weltgröße könnt ihr zusätzlich noch die Anzahl der maximalen Objekte im Umfeld angeben.

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Aber zurück zu den Raumschiffen, den Teil am Spiel, der am meisten Arbeit – aber auch am meisten Spaß macht. Das Grundprinzip ist eigentlich ganz einfach: Wir brauchen Cockpit, ein Gyroskop für die Steuerung und Triebwerke für den richtigen Schub. Einen Generator für die nötige Elektrizität, ein Fahrwerk und ein paar Blöcke um das Ganze zusammenzuhalten. Ganz einfach, wenn es da nicht noch die vielen Extras geben würde, die man ja vielleicht noch irgendwo unterbringen könnte…

Space Engineers Wekzeug

 

Space Engineers besitzt eine Große Auswahl an vielen Extras für unsere Raumschiffe, von denen der Größte Anteil auch noch einen Vorteil mit sich bringt. Am Ende läuft es immer wieder darauf hinaus: Das und das könnte ich noch gebrauchen, ich habe aber nicht genug Strom dafür, also schnell einen Anbau mit Generatoren für das Schiff. Da könnte ich noch was anbringen, dafür brauch ich Strom, für die Generatoren brauche ich Platz…

Am Ende soll das ganze natürlich noch schön aussehen. Dafür sorgen eine ganze Reihe von Blöcken in verschiedenen Formen und eine große Auswahl an Fenstern und Glasplatten. Projekten wie einen großen gestalteten Lagerraum oder einem gläsernen Cockpit, mit dem man alles im Blick hat, sind keine Grenzen gesetzt.

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Wobei wir wieder an einer Entscheidung angekommen sind: Wir können entweder kleine oder große Raumschiffe bauen. Während kleinere Varianten schnell und wendig sind, dienen sie hauptsächlich der Fortbewegung oder dem Verwenden von an der Außenwand angebrachten Werkzeugen. Dabei können wir lediglich in das Cockpit aus und einsteigen, zum drauf rumlaufen sind diese eh zu klein.

Das Wort klein ist hingegen bei den größeren Raumschiffen völlig am falschen Platz. Die Blöcke welche wir für sie verwenden sind wesentlich größer als die für die kleineren Raumschiffe. Wir können uns frei auf ihnen bewegen, allerdings geht die Größe auf Kosten der Fortbewegung. Die großen Kolosse hängen ihren kleineren Brüdern in der Beschleunigung weit hinterher, sie brauchen einige Zeit um auf eine angenehme Reisegeschwindigkeit zu kommen und sind schwerfälliger in ihrer Steuerung. Langweilig wird es in ihnen allerdings nicht. denn während sich die großen Kreuzer durch das Weltall bahnen, kann man das Cockpit verlassen und frei im Raumschiff spazieren gehen.

Sogar große Raffinerien, die zum Schmelzen von Erzen verwendet werden, können auf ihnen platziert werden. Wenn es auf der Fahrt also mal langweilig wird: Bauen, bauen, bauen.

 

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    Klingt interessant 😀