General Adaptive: Neuer Mobile-Gaming Hype vorgestellt

Veröffentlicht am 15 Mai 2015 - 1:06pm von Niklas Michalik

Nach Flappy Bird und Clash of Clans ist es der neuste große Hype unter den Smartphone-Games: In „aa“ geht es darum, schwarze Punkte an einen sich drehenden Kreis zu kleben. Ein eigentlich simples Spielkonzept, was jedoch voll aufgeht: Bereits über 10 Millionen mal wurde das Spiel allein aus dem Google Play Store heruntergeladen.

GA-aa

Seit einigen Wochen sind sie überall im Internet zu finden: Lustige Videos, auf denen sich Fans des Smartphone-Titels aus z.B. Mixern Hilfsmittel für die Absolvierung der teilweise ziemlich schweren Level von aa basteln. Doch worum genau geht es bei aa jetzt eigentlich? Und woher kommt der plötzliche Hype?

Grundsätzlich geht es bei aa lediglich darum, die schwarzen Punkte an einen sich bewegenden Kreis unterzubringen, ohne dabei andere Punkte zu treffen. Erschwerend kommen dabei von Level zu Level unterschiedliche Geschwindigkeiten, Richtungen und anders gesetzte Punkte dazu. Eine besonders große Herausforderung stellen die Level dar, bei denen keine Punkte am Kreis vorgesetzt sind und der Spieler versuchen muss, alle seine Punkte am Kreis so dicht wie möglich unterzubringen um mit dem geringen Platz auszukommen.  An diesem Punkt werden viele frustrierte Spieler kreativ und versuchen mit Hilfe von Haushaltsgeräten wie Mixer oder Akkubohrern eine schnellere Tippgeschwindigkeit zu erreichen. Dieses Video erreichte zum Beispiel über 1,3 Millionen Aufrufe mit seiner Akkubohrer-Technik.

Der plötzliche Hype des Smartphone-Spiels lässt sich höchstwahrscheinlich auch durch die zahlreichen Screenshots und Videos von frustrierten Spielern auf Social Media-Plattformen erklären. Ähnlich wie schon beim früheren Smartphone-Hype „Flappybrd“ sorgt aa bei seinen Spielern für große Frustration, welche den großen Reitz des Spiels ausmacht.

Nun bleibt nur noch die Frage, warum man dieses Spiel eigentlich aa nennt. Der Hintergrund davon ist, dass aa Teil der Focus-Reihe des Entwicklers General Adaptive ist, welche inzwischen 20 weitere Spiele umfasst. Diese sind zwar nicht so erfolgreich wie das Flaggschiff der australischen Entwickler, sind aber dennoch einen Blick wert. Der Aufbau des Spiels ändert sich bei diesen nämlich kaum, doch das Spielprinzip unterscheidet sich bei den Spielen deutlich. Um euch einen Überblick über die einzelnen Titel und deren Spielprinzip zu geben, haben wir euch im Folgendem eine kleine Übersicht angefertigt.

aa: Punkte einfach am Kreis unterbringen

ff: Während in aa die Linien zum Punkt automatisch gebildet werden, sind diese hier bereits am Kreis platziert und müssen genau getroffen werden. Hier geht es also um Präzision.

uu: Funktioniert genauso wie aa, die Punkte werden hier jedoch mit einem Fingertippen von mehreren Positionen auf dem Kreis platziert, statt wie bei aa nur von einer. Hier spielt also das richtige Timing eine große Rolle.

rr: Hier gibt es zwei Kreise, an welche parallel Punkte gesetzt werden müssen. Ein Tippen setzt dabei natürlich die vorgegebenen Punkte an beide Kreise. Hier spielt somit ebenfalls das Timing eine sehr wichtige Rolle.

th: Vor dem Kreis bewegen sich verschiedene Punkte, welche wir nicht treffen dürfen. Somit müssen wir unsere Punkte präzise auf den Kreis schießen.

ao: Genauso wie aa, nur dass wir hier durch einen größer und kleiner werdenden Kreis den Abstand der Punkte zum Kreis bestimmen können.

rl: Zwei Kreise stehen übereinander, um welche sich eine Kette aus Punkten bewegt. Wir müssen unsere Punkte in dieser Kette unterbringen, ohne dabei die anderen Punkte zu treffen.

sp: Wie in aa setzten wir die Punkte an den Kreis, diese ändern ihren Abstand zum Kreis jedoch dauerhaft. Dadurch müssen wir immer darauf achten, dass die Punkte sich im engeren Radius nicht berühren können.

au: Diesmal übernehmen wir die Kontrolle über den Kreis: Die Punkte werden automatisch auf den Kreis geschossen, während wir die Geschwindigkeit des Kreises so verändern, dass es nicht zur Kollision kommt.

sn: Bei sn handelt es sich um eine Art des Mobile-Gaming Klassikers Snake. Wir können unseren schwarzen Punkt über den Bildschirm ziehen und andere Punkte aufnehmen, dürfen dabei jedoch nicht unsere eigene Kette berühren.

ki: Unser Punkt folgt immer einer Linie, welche an mehreren Stellen abknickt. Durch ein Tippen auf den Bildschirm bringen wir unseren Punkt dazu die Richtung zu wechseln.

ba: Hier spielen wir das genaue Gegenteil von au: Wir steuern wieder die Geschwindigkeit des Kreises und müssen dafür sorgen, dass unsere Punkte mit den den anderen Punkten kollidieren.

ci: Wir steuern wieder einen kleinen Kreis, welchen wir über Drag and Drop bewegen können. Durch das „fressen“ kleinerer Kreise können wir wachsen, können jedoch von größeren Kreisen ebenso aufgesammelt werden.

do: Auf dem Bild ist ein Raster aus verschieden hellen Punkten zu sehen. Wir müssen gleichhelle verbinden, bevor sie verschwinden, um eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen.

ov: Dieses Spiel erfüllt keinen tieferen Sinn. Du musst lediglich so schnell wie du kannst auf deinen Bildschirm tippen, um den Highscore zu knacken.

ru: Genauso wie ov, nur, dass wir hier so schnell wie Möglich über den Bildschirm wischen müssen.

fi: Ähnlich wie in do, sehen wir hier eine Spirale aus unterschiedlich hellen Punkten. Durch das berühren eines Punktes, wird dieser mit allen gleichhellen verbunden. Ziel ist es, so viele Punkte wie Möglich auf einmal zu verbinden.

ti: Uns werden nacheinander Abbildungen von Kreisen gezeigt. Unsere Aufgabe ist es nun, anzugeben ob der angezeigte Kreis dem vorherigen Kreis entspricht.

sh: Genauso wie ov und ru, nur, dass wir hier unser Smartphone schütteln müssen.

lo: Nun ja, hier verstehen wir den Sinn selbst nicht so recht. Anscheinend sollen wir auf sich überlappende Kreise tippen, so ganz aufgehen tut dieses Konzept jedoch leider nicht.

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